Fiebermessung

Stabthermometer messen günstig und gut

Berlin - Ob Stab- oder Infrarotmessgerät: Die besten Fieberthermometer im Test der Stiftung Warentest liefern zuverlässige Ergebnisse. Für alle gilt: Auf die richtige Anwendung kommt es an.

Fieber ist die gesunde Reaktion unseres Körpers auf Viren und Bakterien. Es sorgt bei einer Infektion für optimale Arbeitsbedingungen unseres Immunsystems. Doch steigt die Temperatur auf mehr als 40 Grad, droht es zu überhitzen. Darum sollten wir das Fieber im Auge behalten. Fieberthermometer können dabei helfen.

Die Stiftung Warentest hat 20 Messgeräte geprüft: 8 digitale Kontaktthermometer – auch Stabthermometer genannt –, 6 Ohr- beziehungsweise kombinierte Ohr-Stirn-Thermometer sowie 6 kontaktlose Infrarotmessgeräte. In allen Gruppen ergatterten eines oder mehrere Modelle eine gute Gesamtnote, darunter günstige ab 6 Euro. Richtig benutzt, liefern sie zuverlässige Ergebnisse.

Messung im Labor

Ihre Messgenauigkeit mussten die Thermometer unter Laborbedingungen unter Beweis stellen. So wurden sie etwa bei unterschiedlichen Raumtemperaturen gemessen und nachdem sie jeweils 24 Stunden bei 30 und 10 Grad in einer Klimakammer mit 80 Prozent Luftfeuchtigkeit gelegen hatten.

Messung im Alltag

War die Messgenauigkeit unter Laborbedingungen bei einem Großteil der Thermometer sehr gut bis gut, gab es vor allem bei der praktischen Anwendung unter Alltagsbedingungen Unterschiede. Um das zu prüfen, maßen zehn Erwachsene ihre eigene Körpertemperatur sowie Eltern die Temperatur von zehn Kindern. Eine Fachkraft maß ebenfalls. Mit den Stabthermometern wurde die Temperatur im Mund bestimmt. Zuverlässige Ergebnisse gibt es nur, wenn das Fiebermessgerät richtig platziert wird. Hier taten sich die Testpersonen speziell mit den Infrarot-Modellen bei der Messung eher schwer.

Nickel entdeckt

Die Messspitzen der Stabthermometer untersuchten die Tester auf Nickel, das Allergien auslösen kann. Bei drei Geräten wurden sie fündig. Eine akute Gefahr besteht aber nicht. Nach Einschätzung von Experten ist eine orale oder rektale Aufnahme von Nickel für Personen, die darauf bisher nicht allergisch reagiert haben, nicht riskant.

 

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