Leserbrief aus Oldenburg

Bluttests auf Trisomie 21 stehen für krankes Menschenbild

Betrifft: „Unsere Kinder bereichern das Leben“

Der Bluttest auf Trisomie als Kassenleistung verweist auf ein krankes Menschenbild und Verständnis von Inklusion. Er stellt eine „Rasterfahndung“ mit dem Ziel der Aussonderung gesellschaftlich unerwünschten Lebens dar. Die menschenmögliche Seinsweise „Trisomie“ wird behindertenfeindlich als defizitär abgeurteilt. Jedoch erleben Menschen mit Behinderung ihre Lebensqualität durchweg besser als Nichtbeeinträchtigte („Behindertenparadox“). Und unter guten Gesundheits-, Bildungs- und Lebensverhältnissen können auch Kinder mit Trisomie ein weitgehend selbstständiges Leben, einen qualifizierten Beruf und sogar den Status Neuropsychologieprofessor*in erreichen. Nicht nur die Eltern, sondern wir Mitbürgerinnen und Mitbürger sind aufgerufen, sich diesem fehlgeleiteten Werturteil entgegenzustellen.

Prof. Dr. Andreas Zieger Oldenburg

 

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