Pflanzenschutz

Raupen sorgen für Schäden

Gerade Spätkohlarten, die noch einige Zeit auf den Beeten bleiben, um auszureifen, sind in diesen Wochen besonders sorgfältig auf Raupen und ihre Eier zu überprüfen.

Meist treten diese Tiere nämlich in Massen auf und können in wenigen Tagen die Mühe des Sommers zunichte machen und das Wintergemüse im wahrsten Sinne des Wortes durchlöchern. Wichtig ist auch zu wissen, dass Brennnesseljauchen die Tiere anziehen und zur Eiablage veranlassen. Bei einer Nachdüngung mit diesen Jauchen ist deshalb besondere Aufmerksamkeit erforderlich.

Jetzt im Herbst kann die zweite bzw. dritte Generation der Kohlweißlingsraupen noch einmal für größeren Schaden sorgen. Die Kohlweißlinge, die zu den Schmetterlingen gehören, legen ihre Eier meist an den Kohlblättern ab. Die Raupen, die gut an ihrer grünlich gelben Farbe und an ihren Borsten zu erkennen sind, treten meist in Scharen auf; charakteristisch sind der Lochfraß und der verschmutzende Kot. So weit sollte man es jedoch gar nicht erst kommen lassen; während der Flugzeit des Schmetterlings, sie reicht bis in den Oktober hinein, sollten die Kohlpflanzen alle paar Tage auf Eier und Jungräupchen kontrolliert werden; dabei sind die Blattunterseiten besonders zu überprüfen.

Auch noch im Herbst aktiv sind die Erdraupen. Die Larven verpuppen sich später, und aus den Puppen schlüpfen graubraune, nachtaktive Eulenfalter. Die Larven ernähren sich nicht nur von Setzlingen im Frühjahr, sondern die letzte Generation der Falter legt noch bis Ende September Eier ab. So findet man gerade jetzt an größeren Pflanzen Schäden. Am Kohl lassen sich oft die Raupen der Kohleule beobachten; nachts fressen die Larven an Wurzelhals, Stängeln und Blättern.

 

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