Jetzt das Frühjahr vorbereiten

Der Lasagne-Trick: Wie Zwiebelblumen im Topf besser wirken

Hillegom (dpa/tmn) - Die Lasagne mit ihren Zutaten in mehreren Lagen als Vorbild: Auch die Zwiebeln verschiedener Blumen mit unterschiedlichen Blühzeiten lassen sich geschichtet in Kübel, Töpfe und Schalen oder in ein enges Beet hineinsetzen. Der Effekt: Die Bepflanzung wirkt dichter, man kann eine Blütezeit lange ausdehnen.

Gut geeignet dafür sind die vom Winterende an und im Frühling blühenden Zwiebelblumen - und deswegen kommt dieser Tipp jetzt im Oktober zur richtigen Zeit. Denn die Zwiebeln und Knollen müsse noch im Herbst und vor den ersten Frösten in den Garten hinein.

Durch den Lasagne-Trick der Profigärtner lässt sich die Blütezeit der Frühblüher dann von etwa Januar bis in den Mai hinein ausdehnen. Die Reihenfolge der Pflanzung ergibt sich dabei aus den verschiedenen Blühzeiten. Grob gesagt: Die zuletzt blühenden Blumenzwiebeln kommen an die unterster Position, die am frühesten blühenden nach ganz oben.

Idee 1: Die große Mischung

Die unterste Schicht in einem Gefäß muss eine Dränage aus Blähton oder Tonscherben sein. Im Gartenboden ist das nicht nötig, da hier Wasser gut ablaufen kann.

Die erste echte Lage besteht dann aus zehn Zentimeter Blumenerde, gefolgt von der ersten Schicht Blumenzwiebeln: Tulpen oder Kaiserkronen. Sie können auch sehr dicht nebeneinander sitzen, was die Blütenwirkung intensiviert, erklärt die Vereinigung iBulb, ein Zusammenschluss von Betrieben der Zwiebelblumenbranche.

Nach einer fünf Zentimeter hohen Zwischenschicht Blumenerde folgt die zweite Füllung aus Hyazinthen und Narzissen. Auch hier kann die Bepflanzung eng sein - allerdings nicht zu eng, um noch eine Blattbildung zu ermöglichen. iBulb rät zu ein paar Millimetern Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln.

Nach einer weiteren Zwischenschicht Erde folgt dann die dritte Lage aus Anemonen, Zwerg-Iris, Traubenhyazinthen oder Sibirischer Blaustern. Sie werden mit einer Schicht Boden abgedeckt und fest gedrückt. Die Blumenzwiebeln sollten jetzt sowie jeweils erneut im Januar und Februar Wasser erhalten, damit sie nicht austrocknen.

Idee 2: Die einfache Mischung

Ganz unten sitzen auf einer Schicht Dränage und Erde die Tulpen, gefolgt von einer Schicht Boden und Hyazinthen. Nach der weiteren Bodenlage kommen obendrauf Krokusse. Alles abdecken - fertig.

Idee 3: Die einfache Alternative 

Die Gartenexpertin Svenja Schwedtke aus Bornhöved rät zu Narzissen ganz unten, darüber Wildtulpen, gefolgt von Netziris. Obenauf sitzen schließlich Krokusse in der Blumenerde.

© dpa-infocom, dpa:211007-99-518519/2

 

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