Grüne Oase beim Ehepaar Reinstrom in Nordenham

Verstecktes Paradies mitten in der Stadt

Nordenham - 2500 Quadratmetern eine grüne Oase aus. Gesine und Dr. Jürgen Reinstrom sind 1974 in ihr zentral gelegenes Einfamilienhaus gezogen. Anfangs hatte das Grundstück noch 780 Quadratmeter. Die beiden benachbarten Baugrundstücke erwarben die beiden Nordenhamer erst später dazu.

„Wir haben hier unser verstecktes Paradies“, freut sich Gesine Reinstrom, die vorrangig für die Gartengestaltung zuständig ist und von ihrem Mann liebevoll als Chefin bezeichnet wird. Früher, als er noch als Zahnarzt arbeitete, war die Hobbygärtnerin alleine für die Pflege des riesigen Grundstücks verantwortlich. Seitdem Jürgen Reinstrom den wohl verdienten Ruhestand genießt, steht er seiner Frau mit Rat und Tat zur Seite.

Alte Bäume

Der riesige Garten mit dem alten Baumbestand, den vielen Hortensien, Gehölzrabatten, Rhododendren und Hibiskuspflanzen erinnert an einen Park. Hier befinden sich verschiedene stilvoll geschaffene Sitzgelegenheiten, drei Holzhäuser, weil das Wohnhaus nicht unterkellert ist und dadurch wenig Stauraum bietet, ein Teich, eine geräumige Terrasse mit diversen Blumentöpfen und einer Kräuterecke sowie der Lieblingsplatz von Jürgen Reinstrom: eine Hängematte im XXL-Format.

Von hier aus hat der pensionierte Zahnarzt einen traumhaften Blick in das bunte Blätterdach mit Reneklode, Eberesche, Blutbuche und vielem mehr.

Und nicht nur das. Der Standort ist ideal, um die Vögel zu beobachten, die sich auch gerne am Teich mit dem Wasserlauf vor der Terrasse und unweit des Wintergartens tummeln. Einmal hätte in einem der in den Bäumen aufgehängten Vogelhäuser beinahe ein Specht genistet, erzählt der Naturliebhaber weiter, doch dann entschied sich der Höhlenbrüter doch noch anders.

Aufwändig ist bei einem solch großen Grundstück neben dem Rückschnitt der vielen Gehölze natürlich das tägliche Gießen mit dem aufgefangenen Regenwasser. Gesine Reinstrom, die ein Händchen für passende Deko und üppig bepflanzte Blumenkübel hat, nimmt es sportlich. Bislang verzichtete sie mit ihrem Ehemann bei der Pflege auf professionelle Hilfe. Der Gärtner kommt nur im Frühjahr vorbei, um mit seinen Gerätschaften zu schreddern, damit das Heckenhäcksel auf den Beeten verteilt werden kann.

Pech gehabt

Fachlichen Rat holen sich die Reinstroms nur dann, wenn es zum Beispiel darum geht, ob ein Baum gefällt werden muss oder noch gerettet werden kann. In diesem Jahr hatte das Ehepaar Pech. Ein in die Jahre gekommener Boskop-Apfelbaum lag plötzlich morgens im Garten, eine japanische Zierkirsche musste krankheitsbedingt gefällt werden.

Einen Gemüsegarten gibt es nach der Erfahrung mit Pflücksalat in den Beeten und den gefräßigen Nacktschnecken nicht mehr, wohl aber Beerensträucher, an denen sich gerne auch die (tierischen) Besucher bedienen dürfen.

 

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