Öko-Garten in Neuenburg

Wiebke Schröder zeigt ihren Märchengarten

Neuenburg - Der Garten von Familie Schröder an der Straße Astede in Neuenburg ist ein vielseitiger Lebensraum für alle: Es gibt eine Feuerstelle, einen Steinbackofen und viele Sitzecken für die Menschen, jede Menge Unterschlupfmöglichkeiten für Igel und Kröten, außerdem genug Nahrung für Eichhörnchen, unzählige Vögel und die Hühner der Familie. Auch die Pflanzen gedeihen prächtig: Von Obst und Gemüse über Kräuter und Blumen bis zu altem Baumbestand hat der Garten alles zu bieten, was das Gärtnerherz begehrt. Wiebke Schröder hat uns ihr grünes Paradies gezeigt.

Um einen verwunschenen Tümpel zieht sich eine Steinmauer, auf der sich Moos angesetzt hat. „Das war immer unser Schwimmteich, unsere Jungs haben da richtig Action gemacht“, sagt Wiebke Schröder. Die Mutter von vier Söhnen weiß noch genau, wie die Rabauken als Kinder immer von der Sandkiste ins Wasser und wieder zurück gerannt sind. „Hier war richtig was los, die Frösche lagen abends ganz erschöpft am Ufer.“

Obst und Gemüse

Der jüngste der vier Söhne ist mittlerweile 15 Jahre alt und die Sandkiste ist einem Hühnerhaus gewichen. In der „Villa Sonnenschein“ und dem daran angrenzenden Gehege leben die Hühner und der Hahn, doch manchmal büxen sie auch aus: Eine der Hennen brütete zuletzt im Blumentopf unter einer Auberginenpflanze.

Gemüse gibt es im Garten der Familie Schröder nicht nur im Topf, sondern auch in den Hochbeeten. Da wachsen Grünkohl, Mangold, Möhren und Zwiebeln, und in einem der Hochbeete hat sich die Kapuzinerkresse ausgebreitet. Es gibt Rhabarber und Beerenfrüchte, außerdem Feldsalat und vieles mehr.

Das Gewächshaus dagegen wird jedoch mittlerweile ganz anders genutzt. Dort hat Wiebke Schröder eine kleine Party-Ecke eingerichtet, romantisch und verspielt, für ihre Tee-Partys mit Freundinnen.

Spitzenvorhänge

Märchenhafte Orte gibt es im ganzen Garten: Auf der Terrasse hängen Kronleuchter von der Decke, Spitzenvorhänge schmiegen sich an das Efeu. Im Kräutergarten steht zwischen Salbei, Ringelblume, Eberraute, Eisenkraut, Waldmeister, Estragon und vielem mehr ein kleines Bett mit Himmel. „Das ist die Prinzessinnenlounge. Da kann man im Sommer auch mal Mittagsstunde machen.“ Der Eingang zum Kräutergarten wird bewacht vom Froschkönig, an der Seite plätschert ein kleiner Brunnen.

Wasser gibt es viel im Garten von Wiebke Schröder, auch ein Bachlauf zieht sich durch den Staudengarten. „Wir haben hier jede Menge Libellen und andere Insekten und deswegen auch unzählige Vögel und Fledermäuse.“

Das ganze Jahr über und durch alle Jahreszeiten hindurch hat der Garten viel zu bieten: Verschiedene Stauden und Blumen blühen zu jeder Jahreszeit. Im Moment dreht sich aber alles um Äpfel: Die entsaftet Wiebke Schröder nach der Ernte direkt auf der Terrasse.

 

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