Wühlmäuse

Nager sind über Winter aktiv

Nicht nur im Frühjahr und über Sommer kommt es zu Schäden durch Wühlmäuse; besonders im Herbst weisen vor allem knollige Gemüsearten deutliche Fraßspuren auf.

Die Wurzeln von Schwarzwurzeln, Rüben, Roter Bete und Topinambur sind bei Problemen mit diesen Tieren oft größtenteils weggefressen. Legt man den Boden unter den Pflanzen etwas frei, stößt man bei einem Fraßschaden durch Wühlmäuse schnell auf Gänge. Nach dem Abernten der Gemüsebeete suchen die Wühlmäuse dann neue Futterquellen und finden sie über Winter in Blumenzwiebeln, in Wurzeln und im Stamm von Gehölzen, wobei Obstbäume einen besonderen Leckerbissen darstellen. In gravierenden Fällen kann man die Bäume fast mit bloßer Hand aus dem Boden ziehen oder die Rinde ist am Wurzelhals abgefressen, sodass der Baum eingeht.

Um Wühlmäuse aus dem Garten zu vertreiben, gibt es mehrere Möglichkeiten. Es lohnt sich, einige auszuprobieren. Im Vordergrund steht ein Vergrämen dieser geruchs- und geräuschempfindlichen Tiere; nutzt dieses nicht, müssen die Tiere eingefangen werden.

Um Wühlmäuse durch Geruch zu vergrämen, gibt es mehrere Methoden. Kaiserkronen, die intensiv nach Knoblauch und Moschus duften, werden überall dort angepflanzt, wo Wühlmäuse ihr Unwesen treiben. Eine andere Möglichkeit, Wühlmäuse zu vertreiben, kann durch Einbringen von Knoblauchzehen, Fischköpfen oder durch Gießen mit Zwiebelbrühen in das Gangsystem geschehen.

Hilft die Vergrämung der Tiere nicht, bleibt als weiteres Mittel das Fangen der Wühlmäuse übrig. Dazu kann man Schlagfallen verwenden oder, wenn das Töten nicht erwünscht ist, Röhrenwühlmausfallen.

 

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