Springschwänze

Gerade im Winter fällt es oft auf, dass die Erde von Zimmerpflanzen von zahlreichen Tierchen besiedelt wird. Häufig sind dies einen halben Zentimeter kleine, ganz dünnen Tiere, die kriechen und springen können und wegen ihres Verhaltens Springschwänze genannt werden. Bei Gefahr wird die unter dem Bauch gefaltete Sprunggabel freigegeben und prallt gegen den Boden. Diese Bewegung ist so kräftig, dass das ganze Tier einen Satz macht und aus der Gefahrenzone entweicht.

Oft ist, wenn man es merkt, die Blumenerde schon stark mit Springschwänzen besetzt. Dieses sind jedoch wertvolle Bodenorganismen, die in belebtem Boden in Massen vorkommen. Sie ernähren sich von zerfallender organischer Substanz, Pilzen, Algen usw., aber nur selten von lebenden Pflanzen. Stark befallener Boden hat meistens einen sehr hohen Rohhumusanteil; dies und ein sehr feuchter Boden begünstigen die Vielzahl von Springschwänzen. Die einfachste Gegenmaßnahme ist es, den Boden trockener zu halten oder die Pflanze in frische, sandige Erde umzupflanzen, wobei möglichst viel von der alten Erde entfernt wird. Meist reicht es auch schon aus, als oberste Schicht im Blumentopf Sand aufzufüllen und den Ballen, soweit es die Pflanze erlaubt, trockener zu halten. Springschwänze als wertvolle Nützlinge sollten nicht mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt werden.

 

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