Therapie

Krank machende Gewohnheiten verändern

Westerstede - Auch nach einer erfolgreichen Akut-Behandlung ist das Thema Schlaganfall für die Patienten nicht beendet. Um einen weiteren Vorfall zu vermeiden, müssen im Anschluss an einen zumeist wenige Tage dauernden Aufenthalt in einer Stroke Unit mittels einer ambulanten Weiterbehandlung mögliche Ursachen aufgeklärt werden. So ist erwiesen, dass etwa starkes Übergewicht, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum zu einem deutlich erhöhten Schlaganfall-Risiko führen. Das Gleiche gilt für Vorhofflimmern und andere Herzerkrankungen sowie für Menschen mit Bluthochdruck und einen schlecht eingestellten Diabetes.

Die Ursachensuche ist auch dann wichtig, wenn der Schlaganfall nur milde Symptome verursacht hat. „Wer danach bei seinem ungesunden Lebensstil bleibt, muss damit rechnen, dass es früher oder später zu einem sehr viel schlimmeren Vorfall mit bleibenden Schäden kommt“, erklärt Dr. Michael Besselmann.

Ein regelmäßiger Gesundheitscheck beim Hausarzt könne Risikofaktoren aufdecken und die Grundlage für einen weitreichenden Schutz sein. Entscheidend sei, dass der Patient bereit zu Veränderungen krank machender Gewohnheiten ist. Wenn der Schlaganfall geistige oder körperliche Ausfälle verursacht hat, muss sich eine zumeist stationäre Reha an die Akut-Behandlung anschließen.

 

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