Kommentar über Booster-Impfungen in Oldenburg

Es muss geimpft werden, was das Zeug hält

Oldenburg - Wer hätte gedacht, dass sich doch noch so viele Menschen in Oldenburg gegen das Coronavirus impfen lassen möchten? Eine Warteschlange, die in den Schlosshöfen beginnt und einmal halb um das Schloss herumreicht, hat am Mittwoch ganz eindeutig gezeigt, dass sich vor allem Erstimpflinge ein niedrigschwelliges Angebot ohne Terminvereinbarung wünschen. Und das sollte ihnen auch ermöglicht werden. Allerdings muss das Impfangebot auch für diejenigen niedrigschwellig gemacht werden, die sich „boostern“ lassen möchten.

Es war ein Fehler, die Impfzentren im Land, die über Monate hinweg gut funktioniert haben, zu schließen. Das ist mittlerweile allen klar. Dass die Auffrischungsimpfungen kommen würden, war bekannt. Die Stadt hat nun zum Glück schnell reagiert und einen Impfpunkt errichtet; ein weiterer ist in Planung.

Es hätte der Stadtverwaltung jedoch von Anfang an klar sein müssen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger nicht erst dann Impftermine holen würden, wenn der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorgesehene Zeitraum um ist. Viele sind ungeduldig, haben Angst, dass die so heiß begehrten Termine schnell wieder vergeben sind oder der Impfstoff ausgeht. Und dann ist da noch dieser eine Satz in der STIKO-Empfehlung: „Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden.“

Hier muss schnell nachgesteuert werden. Denn jetzt ist nicht die Zeit, um zu diskutieren. Stattdessen muss geimpft werden, was das Zeug hält. Und das gilt nicht nur für Erst- und Zweitimpfungen, sondern auch für die so wichtigen Booster-Impfungen.

 

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