Gartenbalsamine

Vorsicht invasiv!

Auffällig ist die in den letzten Jahren die starke Verbreitung der Gartenbalsamine, die auch unter dem Namen Drüsiges oder Indisches Springkraut, Impatiens glandulifera, bekannt ist.

Als einjähriges Kraut erreicht sie eine Höhe von über drei Metern mit imposanten rohrstarken Stängeln.

Vom Spätsommer bis zu den ersten Frösten erscheinen die zahlreichen in Traubenform wachsenden, rosa oder purpurvioletten Blüten, die durch ihren Sporn mit kurzem, gekrümmten Anhängsel auffallen.

Auf feuchtem, nährstoffreichen Boden entwickeln sich die Pflanzen rasch zu wahren Riesen und überzeugen durch ihre lange Blütezeit. Sie bilden allerdings auch Hunderte von Samen, die im weiten Umkreis fortgeschleudert werden. Unerwünschte Pflanzen kann man im Keimblattstadium am besten durch Hacken beseitigen; später zieht man sie einfach aus und lässt sie liegen.

Auch wenn die Gartenbalsamine zu zahlreichen Pflanzen auflaufen, lohnt es sich, immer nur einige mit einem Abstand von einem halben Meter wachsen zu lassen, da sie sich erst zu imposanten Erscheinungen entfalten, wenn sie genügend Platz haben. Bei aller Sympathie für diese Pflanze sollte eine Aussaat von Balsaminen außerhalb von Gärten unterbleiben, da sie sich in der Natur schlagartig ausbreitet und heimischen, für die Tierwelt unersetzlichen Pflanzen die Lebensgrundlage nimmt.

 

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