Schwarzwurzeln

Schmackhafte Stangen

Schwarzwurzeln - können bis zum Verzehr im Boden bleiben

Ein bisschen mehr Mühe muss man sich mit diesem Gemüse schon machen; in der Kultur, bei der Ernte und bei der Zubereitung benötigt man mehr Zeit und Sorgfalt als bei anderen Gemüsesorten.

Jetzt im Herbst beginnt die Erntezeit. Schwarzwurzeln vertragen als einheimische Pflanze bis -20 Grad Celsius Frost und können deshalb immer frisch geerntet werden. Hat man im Garten keine Plage mit Wühlmäusen und belässt die Schwarzwurzeln über Winter im Land, ist es günstig, auf die betreffenden Reihen eine Laubschicht aufzubringen, so dass die Wurzeln bei einigen Minusgraden noch unverletzt ausgegraben werden können. Ein Abbrechen und Verletzen der Wurzeln bei der Ernte ist auf jeden Fall zu vermeiden; denn durch den auslaufenden Saft leidet der Geschmack deutlich.

Beim Ausgraben sollte man sich deshalb ausreichend Zeit nehmen, um nur unverletzte Wurzeln zu ernten. In leichten, sandigen Böden sticht man auf jeder Seite der Reihe in etwas Abstand zu den Pflanzen mit der Grabegabel tief in den Boden und lockert ihn durch ein Hin-und-her-Bewegen der Gabel, bevor man die Wurzeln vorsichtig mit der Hand herauszieht. Bei schwerem, lehmigen bis tonigem Boden sollte man sich schon die Mühe machen, mit dem Spaten einen schmalen Graben direkt neben den Reihen auszuheben. Mit einem zweiten Spatenstich auf der anderen Seite der Reihe drückt man die Erde mit den Pflanzen in den vorher ausgehobenen Graben und kann dann leicht die Schwarzwurzeln herausziehen, ohne dass sie abbrechen.

Das Laub wird oberhalb des Wurzelansatzes abgeschnitten und das Erntegut in feuchtem Sand in kühlen Räumen oder im Erdkeller bis zum Verzehr aufbewahrt.

 

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