29-jährige Norderin an Brustkrebs erkrankt

Vanessa Doden über erste Erfolge im Kampf gegen die Krankheit

Norden - Knapp eine Woche ist es her, dass der erste Artikel über die Brustkrebserkrankung der 29-jährigen Norderin Vanessa Doden erschienen ist.

Seitdem hat sich im Kampf gegen die Krankheit einiges getan – und sie konnte erste Erfolge verzeichnen: „Der Tumor ist über die Hälfte geschrumpft“, sagte Doden im NWZ-Gespräch und wirkte sichtlich erleichtert. Drei Chemotherapien hat sie bisher hinter sich, zwölf „leichtere“ und noch eine „schwere“, wie sie sagt, stehen ihr noch bevor. Doch sie und ihr Arzt sind zuversichtlich, den Kampf zu gewinnen. Ihr großes Ziel ist, ab Ostern die Chemotherapien hinter sich lassen zu können. „Das schaffe ich auch!“, ist sich Doden sicher. Dabei war sie kurz vor dem Gespräch mit dem Arzt noch alles andere als unbesorgt.

Fragen über Fragen

Sie erinnert sich gut an den Moment, als ihr Anfang November mitgeteilt wurde, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Damals war ihr erster Gedanke, dass sie womöglich ihre Haare verlieren könnte. Am Dienstag war es wieder soweit, ein Arztgespräch stand an. Doden: „Ich war furchtbar aufgeregt.“ Was passiert, wenn der Krebs nicht auf die Chemo anspricht? Wie geht es dann weiter? Was kommt noch alles? Fragen über Fragen, die ihr durch den Kopf schossen. Dann der entscheidende Moment, als der Arzt sagte: „Der Tumor ist über die Hälfte geschrumpft“ – und Doden fiel sprichwörtlich ein Gebirge vom Herzen: „Das war kein Stein mehr, das war viel mehr“, sagte sie. Freudentränen kullerten über ihre Wangen – und plötzlich fühlte sie sich noch stärker als vorher. Auch ein durchgeführter Gen-Test auf ein generell erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken, verlief negativ, was wiederum positiv für die Behandlung ist. So ist die Gefahr, dass sich weitere Tumore bilden könnten, gegenüber gesunden Frauen nicht erhöht.

Wieder Hoffnung auf eigene Kinder

Und die größte Sorge, dass die gelernte Erzieherin wohl nie eigene Kinder kriegen könnte, hat sich auch etwas abgeschwächt. Denn die Prognosen stehen gut, sodass sie ab dem Ende der Chemotherapien keine Hormonspritzen mehr benötigt. Diese haben sie in künstliche Wechseljahre versetzt – derzeit wäre eine Schwangerschaft deshalb unmöglich. Doch die Behandlung mit Hormonspritzen endet auch Ostern, wenn alles gut weiterläuft. Besiegt ist der Krebs von Vanessa Doden dann aber wohl noch nicht komplett, denn es warten noch eine Operation und Bestrahlungen – aber zumindest ein wichtiger Schritt ist getan. Und auch dafür stehen die Prognosen gut. Noch geht der behandelnde Arzt fest davon aus, dass die betroffene Brust erhalten werden kann.

Eins hat Doden in ihrem Kampf gegen den Krebs, den sie seit November vergangenen Jahres führt, aber auch schon gelernt: „Ich mache mich nicht mehr verrückt“, sagte sie. Sie höre nicht mehr auf „irgendwelche Empfehlungen anderer“, sondern nur noch auf das, was ihr Arzt ihr sagt. Auch gut gemeinte Ratschläge und Hinweise will sie künftig ignorieren: „Ich hab jetzt einen Fahrplan und daran halte ich fest.“ Und das Ziel der Fahrt ist klar: Den Krebs besiegen und wieder gesund werden.

 

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