29-Jährige überwältigt von Reaktionen

Norderin an Brustkrebs erkrankt – „Zuspruch ist der Wahnsinn“

Norden - Kaum war der erste Artikel über die Brustkrebs-Erkrankung der 29-jährigen Norderin Vanessa Doden veröffentlicht, gingen auch schon die ersten Reaktionen bei ihr ein: „Mein Handy stand nicht mehr still“, erinnert sich Doden im NWZ-Gespräch. „Der Zuspruch war der Wahnsinn.“ Es habe ausschließlich motivierende, mitfühlende Worte gegeben und das habe sie „wirklich gefreut“. Im Nachhinein ist sie deshalb froh, mit ihrem Schicksal an die Öffentlichkeit gegangen zu sein: „Das war der absolut richtige Schritt“, so Doden.

Belastende Nachrichten

Die Nachrichten trudelten bei ihr vor allem in einer Zeit ein, in der es ihr gesundheitlich wirklich schlecht ging. Sie hatte gerade die dritte Chemotherapie hinter sich gebracht und litt an den Nebenwirkungen. Die Mitteilungen trugen zumindest einen kleinen Teil zu ihrer Genesung bei, so Doden. Wenngleich einige Nachrichten sie auch nachdenklich stimmten: „Besonders die, wo es um das Schicksal anderer ging“, so Doden. Besonders dann, wenn in den Nachrichten Vergleiche zu Krebserkrankungen anderer gezogen wurden, die dann womöglich nicht gut ausgingen: „Wenn dann da steht: ,Ich will dich nicht belasten, aber ...’, dann lese ich mittlerweile gar nicht mehr weiter“, sagt Doden, vor allem aus Selbstschutz. Sie wolle sich nicht zusätzlich belasten, denn an eins glaubt sie ganz fest: „Jeder Krebs ist anders – und meinen werden ich bekämpfen“. Deshalb hat sie sich auch aus verschiedenen Gruppen in sozialen Medien zurückgezogen. Die Schicksalsberichte anderer würden sie mehr belasten als ihr helfen. Sie habe jetzt einen roten Faden, den sie weiter verfolgen will und möchte sich deshalb nicht zusätzlich belasten.

Urlaub gratis

Neben den aufmunternden und anerkennenden Worten wandte sich auch ein ehrenamtlicher Verein an Doden: Dieser würde ihr gern eine kostenlose Reise ermöglichen, um sich von den Strapazen der Erkrankung zu erholen. Doden freut sich sehr darüber, hat aber noch „keinen Kopf“ für eine solche Auszeit. Denn sie muss ohnehin in der Region bleiben, um die Chemotherapien weiter durchzuführen. Dankbar ist sie trotzdem und freut sich auf den Tag, an dem sie gesund und munter zurückblicken kann.

 

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