Gelbe oder braune Blätter

Was die Anthurie braucht, um wieder frisch zu wirken

Berlin (dpa/tmn) - Die beliebte Zimmerpflanze Anthurie zeigt manchmal ganz genau an, wenn es ihr nicht gut geht - und auch warum das so ist. Verfärben die Blätter sich gelb, bekommt die Pflanze zu viel Sonne an ihrem Standort im Zimmer ab, erklärt der Bundesverband Einzelhandelsgärtner.

Die Anthurie mag zwar einen hellen Standort, aber pralles Sonnenlicht sollte vermieden werden. Die Lösung: Sie wird etwas vom Fenster weggerückt. Werden die Blätter der Anthurie hingegen braun, hat sie zu wenig Licht an ihrem Platz. Und bilden sich weniger Blüten, steht die Pflanze eindeutig zu dunkel, so die Experten.

Feuchte Luft und kein Leitungswasser

Darüber hinaus sollten Hobbygärtner darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu trockener Luft ausgesetzt sind. Man kann in beheizten Zimmern die Blätter regelmäßig mit einem Wassernebel einsprühen, aber die Blüte auslassen. Und Gießwasser mit viel Kalk - in einigen Regionen also das Leitungswasser - ist ebenfalls nicht gut für die Pflanzen.

Überhaupt ist die Anthurie etwas mäkelig, wenn es um das Gießen geht. So soll ihr Ballen zwar niemals austrocknen, aber Staunässe ist ebenfalls schädlich.

Daher raten die Experten vom Bundesverband Einzelhandelsgärtner den Pflanzenbesitzern, die Erde im Wurzelbereich immer leicht feucht zu halten. Gut geeignet sei für diese Pflanze daher die Hydrokultur; hier sitzen die Wurzeln in Granulat aus Blähton statt in Blumenerde.

Die Blüte ist eher unscheinbar

Anthurien sind auch als Flamingoblumen bekannt. Hingucker sind ihre sogenannten Hochblätter: Diese sind nicht grün, sondern leuchten in strahlendem Rot, Weiß oder einem Rosa-Ton. Die eigentliche Blüte ist der zylindrischen Kolben, der über dem Hochblatt sitzt.

© dpa-infocom, dpa:220113-99-694299/2

 

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