Fitnessstudios in Aurich berichten

Bis zu 80 Prozent ziehen Neujahrsvorsätze nicht durch

Aurich - Viele Leute nehmen den Beginn eines neuen Jahres zum Anlass, sich gute Vorsätze zu nehmen. Ganz weit oben in der Liste steht meist das Ziel, gesünder zu leben und in dem Zuge, Gewicht zu verlieren. Um das zu erreichen, ist Sport ein gutes Mittel. Deswegen sei am Anfang des Jahres auch immer viel los, weiß Malte Lieutenant. Der Mitarbeiter und Trainer im Fitnessstudio wellyou in Aurich erzählt, dass in den vergangenen Tagen viel los gewesen sei. „Viele Bestandsmitglieder, die man schon länger nicht mehr getroffen hat, sieht man jetzt auf einmal deutlich häufiger“, sagt er. Aber auch viele neue Gesichter würden dazu kommen. „Die Leute wollen ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen und melden sich bei uns neu an.“

Viele zögern wegen der neuen Corona-Variante

Dass der Januar traditionell ein Monat ist, in dem viel los ist, weiß auch Brigitte Meyer von Sport2 in Aurich. „Normalerweise ist dann der totale Ausnahmezustand. Kurse waren schnell vergriffen, und es war teilweise ein Kampf, um an Geräte zu kommen.“ In diesem Jahr sei dies jedoch eher weniger der Fall. „Wegen Corona und der neuen Variante haben viele Angst und der Zustand, der eigentlich im Januar herrscht, entschärft sich. Es ist schon mehr los, weil die Leute im Dezember gut gelebt haben und nun die Pfunde wieder runter haben wollen, aber es ist lange nicht so wie die vergangenen 20 Jahre.“ Die Geschäftsführerin geht aber davon aus, dass sich in den kommenden Monaten wieder mehr Menschen ins Fitnessstudio begeben werden, „wenn es wärmer wird und die Fallzahlen wieder heruntergehen“.

Der innere Schweinehund ist der größte Gegner

Die Bereitschaft und der Bedarf seien auf jeden Fall vorhanden. Das bezweifelt auch Andreas Matuszefska, der Geschäftsführer vom Body Transformation Center, nicht. Die Erfahrung, die er und die anderen befragten Fitnessbetreiber und Trainer in mehreren Jahrzehnten gemacht haben, sei jedoch, dass es vielen Leuten schwerfalle, die guten Vorsätze über einen längeren Zeitraum durchzuhalten. „Wenn ich meine Erfahrung spontan auswerten müsste, würde ich davon ausgehen, dass die Abbrecherquote bei bestimmt 80 Prozent liegt.“ Dies, laut Matuszefska, liege vor allem daran, dass sich die Sportwilligen zu viel vornehmen. „Man sieht aber nicht nach drei oder vier Trainingseinheiten schon Veränderungen. Das braucht seine Zeit.“

Tipps der Trainer, das Ziel dennoch zu erreichen

Deswegen lautet sein Tipp, sich langfristig Termine zu machen und einen Trainingsverbündeten zu suchen. „Zusammen macht Sport nämlich mehr Spaß und einem Freund abzusagen, fällt schwerer, als als Individualsportler seine Trainingseinheit zu verschieben.“ Malte Lieutenant vom wellyou ergänzt: „Neben dem regelmäßigen Sport muss man auch seine Ernährung anpassen. Das heißt nicht, dass man eine krasse Diät machen soll.“ Wie bei allen anderen Dingen im Leben komme es darauf an, die Balance der Dinge zu finden. Sport machen, sich gesund ernähren und bewusster leben, wenn man sich daran hält, könnte es mit den guten Neujahrsvorsätzen in diesem Jahr ausnahmsweise mal klappen.

 

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