Weitere Laien-Defibrillatoren für den Ernstfall

Emden macht seine Stadt noch „herzsicherer“

Emden - Emden ist seinem Ziel, die Stadt „herzsicher“ zu machen, ein Stück näher gekommen. Am Dienstag wurden vier weitere von insgesamt 27 geplanten Standorten mit sogenannten Laien-Defibrillatoren ausgestattet. Die neuesten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) befinden sich öffentlich zugänglich im Inneren der Nordseehalle, des Jugendzentrums Larrelt, des Ostfriesischen Landesmuseums und des Hotels Deutsches Haus.

Für nicht ausgebildete Ersthelfer

Die Geräte sind für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert, die damit bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand ohne medizinische Vorkenntnisse Leben retten können. In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen an einem unvermittelten Herztod. Oft, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Der Betroffene hat zumeist nur eine Chance, wenn Ersthelfer sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und ein AED-Gerät zum Einsatz kommt, bevor Rettungskräfte eintreffen.

Seit dem „Herzsicher“-Projektstart der Björn-Steiger-Stiftung mit der Unterstützung der Stadt Emden im März 2021 sind im Stadtgebiet bisher an 16 Standorten Laien-Defibrillatoren installiert worden. Wenn alle 27 Standorte eingerichtet sind, ist geplant, die Bevölkerung in Wiederbelebung zu schulen.

Auch für Hafenstandort wichtiger Aspekt

„Wir freuen uns, Teil des Projekts zu sein und wollen mehr Herzsicherheit nachhaltig in unserer Stadt verankern“, sagte Jan Remmers, Geschäftsführer der Anker-Schiffahrt-Gesellschaft, die drei der vier neuen AED-Geräte gestiftet hat. Für ihn ist es wichtig, das Projekt schnellstmöglich und flächendeckend voranzutreiben. „Auch das leistet einen Beitrag, um Emden als bedeutenden Hafenstandort attraktiv zu halten“, sagte Remmers.

„Ermöglicht wurde das Projekt vor allem durch die engagierte Unterstützung ortsansässiger Unternehmen“, richtete Horst Jahnke, Erster Stadtrat und Kämmerer der Stadt Emden, seinen Dank an alle Beteiligten. Diese Hilfe sei unverzichtbar, betonte er und rief weitere Sponsoren auf, sich zu beteiligen, „damit wir unsere Seehafenstadt gemeinsam noch ‚herzsicherer‘ machen können.“

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn-Steiger-Stiftung. Seit 2013 stattet sie im Rahmen der besonderen Initiative „Herzsicher“ ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

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