142 Teilnehmer

Langjährige Blutspender in Varrelbusch ausgezeichnet

Varrelbusch - Dieses Jubiläum ist selten. Gleich 125-mal spendete Helmut Flatken aus Varrelbusch Blut, um damit Menschen zu helfen. „Wenn Helmut Flatken im Jahr etwa viermal zum Blutspenden gegangen ist, ist er seit 31 Jahren immer regelmäßiger Spender gewesen. Das ist eine seltene Leistung“, lobte der Organisator des Blutspendedienstes in der DRK-Ortsgruppe Molbergen, Ignatz Niehaus.

Besonderes Jubiläum

Insgesamt 142 Männer und Frauen wurden beim jüngsten Termin im Varrelbuscher Pfarrheim zur Ader gelassen. Unter ihnen waren auch drei Erstspender. Marianne Pieper aus Varrelbusch feierte ebenfalls ein Jubiläum, war sie doch zum 75. Mal zum Blutspenden gekommen. Auch die 50. Blutspende durch Andreas Espelage und Edeltraud Kirsch, beide aus Cloppenburg, und durch Stefan Möller aus Bethen sind durchaus ein Lob wert. Alle Jubilare erhielten neben der Urkunde ein Weinpräsent und einen Essensgutschein in einem hiesigen Restaurant.

Passend zum Wetter hatten sich die Mitarbeiter der Ortsgruppe Molbergen des DRK für die Blutspender in Varrelbusch etwas Besonderes einfallen lassen. Dieses Mal gab es zur Stärkung für die 142 Teilnehmer Gegrilltes und zum Nachtisch ein leckeres Softeis.

„Meine Eltern gingen in Friesoythe regelmäßig zum Blutspenden. Irgendwann sind wir Kinder mitgegangen. Man wächst dann so langsam rein und geht zu jedem örtlichen Termin – vor allem, seit ich in Varrelbusch lebe“, erzählt der 62-Jährige, der inzwischen auch seine Kinder mitbringt. Dass es vorteilhaft sein kann, regelmäßig Blut zu spenden, hat der Varrelbuscher selbst erlebt. „Einmal passten meine Blutwerte nicht. Ich wurde zurückgestellt. Zwar stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Sache harmlos war, aber es hätten ja auch innere Blutungen oder so etwas sein können“, weiß Flatken. „Und diese Blutuntersuchung ist kostenlos“, ergänzt er.

Blut als knappes Gut

Niehaus jedenfalls war mit der Beteiligung ausgesprochen zufrieden. Gerade in diesen Wochen herrscht an den Kliniken eine Knappheit an Blutkonserven. „Immer wieder rufen Kliniken und Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz zum Blutspenden auf“, erzählt Niehaus. Denn viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren seien nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Theoretisch benötige jeder Bundesbürger einmal im Leben gespendetes Blut. Die Beschränkungen der Corona-Pandemie hätten zudem die Zahl der Spender verringert. Die Varrelbuscher Teilnehmer hätten verstanden, dass Blutspenden auch eine Form des ehrenamtlichen, gesellschaftlichen Engagements sei. „Aus den 71 Litern Blut, die heute gespendet wurden, können einige Blutkonserven gewonnen werden. Vielleicht konnten die Varrelbuscher ja damit das ein oder andere Leben retten“, so Niehaus, der sich zudem immer um das leibliche Wohl der Spender kümmert.

 

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