Eichenprozessionsspinner im Landkreis Leer

Das macht die Raupe so gefährlich

Landkreis Leer - Eine kleine Raupe mit großem Gefahrenpotenzial: Die Rede ist vom Eichenprozessionsspinner (EPS). Das Insekt breitet sich derzeit stark im Landkreis Leer aus, alleine zwischen Anfang Juni und Ende Juli sind 140 Nester gemeldet worden. Und die Dunkelziffer kann sogar noch höher liegen, denn nicht alle Nester befinden sich an stark frequentierten Orten. „In diesem Sommer gab es bislang Meldungen aus neun unserer zwölf Kommunen: Bunde, Weener, Rhauderfehn, Westoverledingen, Ostrhauderfehn, Hesel, Jümme, Stadt Leer und Uplengen“, sagte Landkreis-Pressesprecher Philipp Koenen gegenüber unserer Zeitung. Doch was macht die Raupe so gefährlich? Das Problem liegt in ihren so genannten Brennhaaren.

„Problematisch für den Menschen sind die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners, die ein akutes gesundheitliches Risiko für Menschen darstellen“, schreibt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt auf seiner Website. Denn diese Härchen können bei Kontakt mit der Haut oder beim Einatmen allergische Reaktionen auslösen. Daher die Aufforderung des Landesgesundheitsamtes: „Jeden Kontakt vermeiden!“

Das sollten Betroffene bei Kontakt tun

Hautreaktionen auf den Kontakt mit den Raupenhaaren können Juckreiz und rote Schwellungen oder Quaddeln sein bis hin zu Schwindel, Schüttelfrost und – in seltenen Fällen – allergischen Schockreaktionen. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat aber ein paar Tipps parat, wie man sich schützen kann. Empfohlen wird, entsprechende Gebiete zu meiden und sollte es doch zu einem Aufenthalt in einem mit EPS befallenen Gebiet kommen, dann alle Körperflächen zu bedecken. Ferner sollten Raupen und Gespinste nicht berührt und Abstand gehalten werden. Sollte es zum Kontakt gekommen sein, sollten sofort die Kleider gewechselt und eine Dusche sowie Haarwäsche vorgenommen werden. Die Kleidung sollte anschließend bei 60 Grad Celsius gewachsen werden. Außerdem sollte die Bekämpfung von Nestern nicht in Eigenregie, sondern von Fachleuten mit Vollschutzanzug und Atemschutz vorgenommen werden, so das Landesgesundheitsamt.

 

Blaulicht-Ticker

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