Infrastrukturausschuss in Dötlingen

Verbot von Schottergärten als Bedingung

Dötlingen - Schottergärten sollen verboten werden – unter dieser Bedingung sprachen sich die Mitglieder des Dötlinger Infrastruktur- und Energie-Ausschusses für die Aufstellung des Bebauungsplanes Nummer 87 „Geveshauser Weg“ in Neerstedt aus. Auch eine Änderung des B-Plans Nr. 57 „Zum Sande“ in Dötlingen beschäftigte den Ausschusses während der jüngsten Sitzung.

Anlieger stellen Antrag

Auf zwei Hinweise müssen Grundstückseigentümer in Neerstedt achten, die ihre sieben Grundstücke teilen wollen. So wollen sie eine Bebauung ermöglichen – teilweise für eigene Familienmitglieder oder auch zum Verkauf. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder für die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 87 „Geveshauser Weg“ in Neerstedt aus. Die Anlieger hatten für die Nachverdichtung einen Antrag gestellt. „Nach der erfolgten öffentlichen Auslegung geht es heute darum, den Satzungsbeschluss zu fassen“, so Bauamtsleiter Uwe Kläner. Einwände aus der öffentlichen Auslegung waren der Hinweis des Landkreises Oldenburg, die Schutzmaßnahmen für Gehölze zu ergänzen. Auch soll ein Verbot von Schottergärten festgehalten werden. Eine Zuwegung über eine anzulegende Anliegerstraße wurde nicht gewünscht. „Das regeln die Grundstückseigentümer einvernehmlich.“ Am 29. September muss der Gemeinderat noch seine Zustimmung erteilen.

Wohngebiet als Ziel

Auch über die Änderung des B-Plans Nr. 57 „Zum Sande“ in Dötlingen werden die Ratsmitglieder dann beraten. Hintergrund ist der Wunsch einer Privatperson, die für ihr Grundstück „Zum Sande 11“ einen Antrag gestellt hat. Es geht darum, auf dem Grundstück den Bereich „Mischgebiet“ zum „Allgemeinen Wohngebiet“ zu ändern. Nur so kann später ein Wohnhaus gebaut werden. Ein 15 Meter breiter Grünstreifen in dem jetzigen Mischgebiet ist die Abgrenzung zum angrenzenden Wohngebiet. Den möchte der Anlieger verschieben, um das Mischgebiet zu einem Wohngebiet umzuwandeln. Während der Beratung tauchten Fragen nach einem Einfluss auf den Gewerbebetrieb Dötlinger Mühle auf. Auch die Suche nach der Möglichkeit in dem bisherigen Mischgebiet ein Wohnhaus zu bauen und wie eine Zuwegung aussehen würde, sind zu klären. „Das ist hier heute erst der Aufgalopp“, sagte Kläner.

Mögliche Wertsteigerung

Die Thematik kann und muss noch in verschiedene Richtung erörtert werden. Einen städtebaulichen Vertrag hat der Eigentümer inzwischen unterschrieben. Durch die Wandlung vom Mischgebiet ins Wohngebiet könnte sich eine Wertsteigerung des Grundstücks ergeben. Einheitlich haben die Mitglieder des Fachgremiums die Aufstellung der 4. Änderung des B-Plans Nr. 57 empfohlen. Verwaltungsausschuss und Gemeinderat werden sich mit der Beschlussvorlage befassen.

 

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