Heuschrecken

Muntere Musikanten im Garten

Bei uns in Mitteleuropa gibt es keine wandernden Heuschrecken; man unterscheidet grob in Feldheuschrecken und Laubheuschrecken.

Letztere kann man gut daran erkennen, dass ihre Fühler länger als der Körper sind; der bekannteste Vertreter ist das Große Grüne Heupferd. Die Laubheuschrecken leben vorwiegend im Gebüsch und auf Bäumen und sind nachtaktiv. Gerade an warmen Abenden hört man ab Nachmittag bis spät in die Nacht hinein ihren „Gesang“ in sehr hoher Tonlage und langen Strophen. Dazu stellen sie ihre Flügel auf und reiben sie gegeneinander. Dabei dient der Gesang dem Ziel, dass die Geschlechter zueinander finden. Mit ihrem Zirpen machen die Männchen auf sich aufmerksam und versuchen so die Weibchen anzulocken.

Die Nahrung der meisten Laubheuschrecken besteht größtenteils aus kleinen Insekten, weshalb diese Tiere auch zum Biologischen Gleichgewicht im Garten beitragen. Im Herbst sterben sie in der Regel ab. Im nächsten Frühling schlüpfen die Larven aus den Eiern und häuten sich in mehreren Monaten zu geschlechtsreifen Tieren.

Zu den bei uns heimischen Feldheuschrecken gehören die bekannten zirpenden Grashüpfer, die im Sommer die Wiesen zahlreich bevölkern und den ganzen Tag über zu beobachten sind. Sie ernähren sich von rein pflanzlicher Kost, ohne jedoch im Gemüsegarten für auffällige Schäden zu sorgen. Die unterschiedlichen Arten bevorzugen zwar bestimmte Futterpflanzen, ihr Auftreten richtet sich aber eher nach den Ansprüchen an ein feuchtes oder trockenes Biotop.

Neben diesen im Freien lebenden Heuschrecken besiedeln die Heimchen oder Hausgrillen die eigenen vier Wände und kamen früher in jeder Küche vor. Sie waren auch nicht so verrufen wie die Küchenschaben; denn dem Zirpen der Heimchen sagte man nach, das sie dem Haus Glück und Zufriedenheit bringen.

 

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