Dötlinger Gartenkultour

Sonnen in naturbelassenen und parkähnlichen Gärten

Dötlingen - Ein „friedliches Stück Land in einer unfriedlichen Welt“ nannte Christian Bormann seinen Garten – davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Dötlinger Gartenkultour am Montag selbst überzeugen.

Die naturbelassene Anlage kam einigen womöglich bekannt vor, schließlich gehörte sie einst dem Ehepaar Schöning, den Mitbegründern des Aktionstags Dötlinger Gartenkultour.

Der Natur überlassen

Seit gut zwei Jahren leben Bormann und sein Partner Gerd Eggers dort – und haben „Schönings Garten Vogelhögte“ wieder für Interessierte geöffnet. Rund 1500 Quadratmeter umfasst das Grundstück an der Straße „Zum Sande“ in Dötlingen. „Nachdem der Garten rund 15 Jahre komplett der Natur überlassen wurde, haben wir nach unserem Umzug mit der Pflege begonnen“, schilderte Eggers. Sehr zeitaufwendig sei der Garten aber nicht. „Weil wir uns entschieden haben, ihn als Naturgarten zu belassen.“

Die beiden Berliner Eggers und Bormann hatten ihren Gästen nicht nur ihren Garten zu bieten: Bei Kaffee und Kuchen konnten die Gäste musikalische Unterhaltung der „Die Azaleen“ genießen. Die Sängerinnen gehören zum „Dötlinger Chörchen“ und haben gemeinsam mit Markus Häger und Bormann die Stücke eingeübt.

Ganz ruhig ging es dagegen im Bäumegarten von Irmgard Voss-von Stebut und Bernd Voss zu. Wie der Name vermuten lässt, dominieren verschiedene Bäume den Charakter des Gartens in Hockensberg. Auch ein Baumhaus ist in den Wipfeln zu sehen. „Den Großteil der Bäume haben wir selbst gepflanzt“, berichtete Bernd Voss. Seit 2005 lebt er mit seiner Frau auf dem Grundstück. „Wir haben auch ein paar besondere Bäume, wie zum Beispiel eine Kaisereiche oder eine Weidenblättrige Eiche“, erzählte der Gartenfreund.

Einen Eindruck davon wollte sich auch Familie Maslowski aus Ganderkesee machen. „Das ist ein schönes Bild mit der Bank und dem Baum daneben“, waren sie sich mit Blick auf einen Baum voller reifer Birnenquitten einig. Fast schon wie ein Gemälde wirkte der weitläufige Garten in der wärmenden Oktobersonne.

Kunst und Musik

„Echte“ Gemälde gab es an anderer Stelle zu sehen. In der Müller-vom-Siel-Kate und in der Galerie.4 kamen auch Kunstinteressierte auf ihre Kosten. Nebenan sorgten der Dötlinger Männergesangverein, der Gemischte Chor und das „Chörchen“ für Musik. So konnten die Besucherinnen und Besucher die Dötlinger Gartenkultour mit allen Sinnen genießen.

 

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